Wachkoma

Im Wachkoma zeigt der Mensch bestimm­te Reflexe und Bewegungen. Bisher nicht nach­ge­wie­sen ist, ob dies bei Bewusstsein geschieht. Er befin­det sich in einem Zustand zwi­schen der tie­fen Bewusstlosigkeit (Koma) und dem Wachsein (apal­li­sches Syndrom).

Bleiben Sie zu Hause. auch BEI Wachkoma

Persönliches Budget ist die indi­vi­du­el­le Alternative zum Pflegedienst oder zur Betreuung in der Klinik oder im Heim. Professionelle Pflege zu Hause ohne Mehrkosten.

Persönliches Budget bei Wachkoma 

Das Persönliche Budget wur­de ein­ge­führt, um ein selbst­be­stimm­tes Leben mög­lich zu machen. Menschen mit Behinderung, also mit Pflegegrad, haben einen Rechtsanspruch auf Persönliches Budget. Selbständiges Leben, Inklusion und Teilhabe ste­hen im Vordergrund. Häufige Anwendung fin­det das Persönliche Budget bei Menschen im Wachkoma.

Durch Persönliches Budget wird der indi­vi­du­el­le Bedarf fest­ge­stellt und voll­stän­dig von den Kostenträgern über­nom­men, ohne zusätz­li­che Kosten für Sie.

Sie kön­nen so wei­ter in den eige­nen vier Wänden woh­nen blei­ben. Assistenzkräfte, die Sie ange­stellt haben, sor­gen für häus­li­che Krankenpflege.

Persönliches Budget ist DIE Alternative zum Pflegedienst oder Intensivpflegedienst auch bei Beatmung.

Was ist Wachkoma?

Ein Wachkoma tritt ein, wenn das Großhirn nicht mehr funk­tio­niert, Thalamus und Stammhirn jedoch ver­schont geblie­ben sind. Im Gegensatz dazu funk­tio­nie­ren aber die Vitalfunktionen wie Schlafzyklen, Körpertemperatur, Atmung, Blutdruck, Herzfrequenz und Bewusstsein. Daher wird es oft­mals auch “Syndrom der reak­ti­ons­lo­sen Wachheit” genannt. So ein Zustand kann bei­spiels­wei­se durch einen Sauerstoffmangel im Gehirn oder durch eine Infektion des zen­tra­len Nervensystems eintreten. 

Im Wachkoma, auch apal­li­sches Syndrom genannt, kön­nen die Betroffenen im Gegensatz zum Koma eigen­stän­dig atmen. Sie haben zudem Wach- und Schlafphasen. Oftmals liegt der Wachkomapatient mit offe­nen Augen im Bett und bewe­gen die­se. Der Blick ist jedoch meist starr oder irrt halt­los umher. Wachkomapatienten wer­den in die­sem Zustand zwar künst­lich ernährt, kön­nen aber bei­spiels­wei­se grei­fen, lächeln oder wei­nenIn die­sem Zustand kön­nen Wachkomapatienten vie­le Jahre leben.

Wachkoma — welche Pflege? 

Die Pflege von Wachkoma-Patienten ist ähn­lich der von ande­ren pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen. Zusammen mit dem Persönlichen Budget kann der zu Pflegende auch zu Hause gepflegt wer­den. Das Pflegepersonal ist für die wich­ti­gen Aufgaben zustän­dig, wel­che der Patient im Wachkoma nicht allei­ne aus­füh­ren kann. Diese sind zum Beispiel:

  • Körperpflege
  • Lagern des Patienten (Wechseln der Körperhaltung, um Problemen z.B. Wundliegen/Dekubitus vorzubeugen)
  • Unterstützung bei der Ausscheidung
  • Ernährung
  • ggf. Versorgung eines Tracheostomas (Zugang am Hals zur Luftröhre für die künst­li­che Beatmung)
  • Verabreichen von not­wen­di­gen Medikamenten

Oftmals wer­den Patienten mit apal­li­schem Syndrom im Pflegeheim/Heim gepflegt. Bei einem Wachkoma ist aller­dings auch die häus­li­che (ambu­lan­te) Versorgung mög­lich. Das ist abhän­gig vom Zustand des Patienten. In zahl­rei­chen Fällen aller­dings haben wir Patienten mit Persönlichem Budget aus­stat­ten kön­nen, sodass die­se selbst­be­stimmt zu Hause gepflegt wer­den können.

Stimulation im Wachkoma

Bereits im Rahmen der Pflege kann bei Patienten mit appal­li­schem Syndrom eine Stimulation statt­fin­den. Angehörige und Pflegende sol­len bei­spiels­wei­se die Patienten stets mit Namen anspre­chen. Ebenfalls sol­len Begrüßungsrituale per Berührung (Initialberührung) ein­ge­hal­ten wer­den. Die Wachkomapatienten sol­len auf die­se Weise wahr­neh­men, dass sie ange­spro­chen sind. Diese Art der Stimulation hilft ihnen, sich bes­ser zu orientieren.

Bei der „basa­len Stimulation“ ver­su­chen ein­ge­setz­te Mittel die Wahrnehmung nach der Hirnschädigung zu akti­vie­ren und die Sinne zu sti­mu­lie­ren. Dies kann durch den Einsatz von Gerüchen, Berührungen oder etwa Musik erfol­gen. Sie lässt sich bei allen Pflege-Verrichtungen durch bestimm­te Berührungen anwen­den, bei­spiels­wei­se beim Waschen, Umziehen und Lagern der Wachkomapatienten. Sie wird auch gezielt ein­ge­setzt, um geführ­te Bewegungen und Reaktionen zu üben.

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