Kosten beim 
Persönlichen Budget

Nur ein Traum? Kein Mensch mit Behinderung kann sich die Kosten für Persönliches Budget leis­ten? FALSCHJeder kann sich häus­li­che Pflege leis­ten. Alle not­wen­di­gen, ver­ein­bar­ten Leistungen zur Teilhabe kön­nen bei Bewilligung aus dem Persönlichen Budget bezahlt wer­den.

Wir gehen in Vorleistung:

Bis das Persönliche Budget bewil­ligt ist, gehen wir für Sie in Vorleistung. Erst, wenn der Bescheid zum Persönlichen Budget vor­liegt zah­len Sie für unse­re Dienstleistung. Diese Kosten sind, wie von uns im Vorfeld kal­ku­liert, im Persönlichen Budget ent­hal­ten

Einkommen & Vermögen

Werden mein pri­va­tes Einkommen und Vermögen ange­rech­net? Einige Sozialleistungen wer­den ohne Anrechnung des Einkommens und Vermögens gewährt.

Das sind zum Beispiel Krankenkassenleistungen, Hilfen zu einer ange­mes­se­nen Schulbildung, Arbeitsassistenz und heil­päd­ago­gi­sche Maßnahmen vor der Einschulung.

Andere Leistungen, wie zum Beispiel Teilhabe am sozia­len Leben (Freizeitassistenz) wer­den ein­kom­mens- und ver­mö­gens­ab­hän­gig gewährt. Das heißt, dass man sich mit sei­nem Einkommen ober­halb eines Freibetrages mit einem pro­zen­tua­len Anteil an den Kosten betei­li­gen muss.

Bei min­der­jäh­ri­gen Kindern gilt nicht nur das Einkommen des Kindes, son­dern auch das der Eltern ober­halb von Freigrenzen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes.

Natürlich ist die Versorgung / Betreuung eines benach­tei­lig­ten Kindes auf­wen­di­ger. Aber man bezahlt ja auch nicht alles, son­dern (bei Pflegegrad 5) 40% des Einkommens ober­halb von Freigrenzen. Je nach Einkommen der Eltern kann das mehr oder weni­ger als bei einer Heimunterbringung sein.

Das ändert sich, wenn das Kind 18 wird. Dann muss man als Eltern nur noch ca. 32.75 € pro Monat bezah­len. Das benach­tei­lig­te Kind hat ja in der Regel kein eige­nes Einkommen ober­halb des Freibetrages.

Kind auf Schaukel
Keine zusätzlichen eigenen Kosten

Keine zusätzlichen eigenen Kosten

Persönliches Budget wirft vie­le Fragen bei poten­ti­el­len Budgetnehmern (Menschen mit Behinderung) auf. Das viel­leicht wich­tigs­te vor­ab: Persönliches Budget ist eine Geldleistung (statt Sachleistung) die von den Kostenträgern über­nom­men wird. Genauso wie der Pflegedienst, der Intensivpflegedienst oder der Kinderintensivpflegedienst. Auf Sie als selbst­be­stimm­ten Budgetnehmer kom­men in der Regel kei­ne Kosten zu.

Als Mensch mit einer Behinderung (bei­spiels­wei­se mit Pflegegrad 5 oder Pflegegrad 4) haben Sie einen gesetz­li­chen Anspruch auf die­se sozia­le Leistung (Teilhabeleistung). Sollte der Leistungsträger die Zahlung des Persönlichen Budgets ver­wei­gern oder Ihnen ein gerin­ge­res Budget bewil­li­gen, haben Sie ver­schie­de­ne Möglichkeiten dage­gen vor­zu­ge­hen. Aufgrund unse­rer jah­re­lan­gen Erfahrung als Budgetassistenz kön­nen wir im Vorfeld sehr genau ein­schät­zen, ob die äußerst sel­te­ne Möglichkeit besteht, dass ein Antrag zum Persönlichen Budget und damit auf ein selbst­be­stimm­tes Leben abge­lehnt wer­den könn­te.

Günstiger als ein Pflegedienst

Persönliches Budget und die damit ver­bun­de­ne Teilhabe für Leistungsberechtigte ist in der Regel für den Kostenträger güns­ti­ger als die sonst übli­chen Leistungen wie zum Beispiel der Pflegedienst, der Intensivpflegedienst oder der Kinderintensivpflegedienst. Gesetzlich ist näm­lich vor­ge­schrie­ben, dass die Kosten des Persönlichen Budgets für Menschen mit Behinderung die eines Pflegedienstes nicht über­schrei­ten dür­fen.

Unter der Begleitung von proro­ba als Budgetassistenz ist es aller­dings auch schon zu Ausnahmegenehmigungen im Bezug auf das Budget zu Gunsten des Budgetnehmers gekom­men. Sie als Antragsteller kön­nen daher grund­sätz­lich davon aus­ge­hen, dass Ihre Assistenz und somit der gesam­te Antrag auf Teilhabe bewil­ligt wird. Ihrer Selbstbestimmung steht dann trotz Behinderung nichts mehr im Wege.

Günstiger als Pflegedienst
Beratung und Begleitung inklusive

Beratung und Begleitung inklusive

Als Antragsteller ent­ste­hen Ihnen durch unse­re Beratung und Begleitung kei­ne zusätz­li­chen Kosten, sofern das Persönliche Budget bewil­ligt wird. Egal ob der Antrag an die Krankenkasse, die Pflegekasse oder zum Beispiel das Integrationsamt gestellt wird: Unsere Arbeit wird dann durch eine Verwaltungspauschale des jewei­li­gen Leistungsträgers gedeckt. Der Leistungsträger addiert die uns zuste­hen­de Verwaltungspauschale zu Ihrem Persönlichen Budget.

Personalsuche für Assistenz — über­nimmt unser Tochterunternehmen proro­ba-assi­stant. Diese Leistung kann eben­falls bei kor­rek­ter Beantragung ein Bestandteil des Persönlichen Budgets sein. Dann über­nimmt der Kostenträger auch die­se Kosten.

Wir ebnen Menschen mit Behinderung den Weg zum selbst­be­stimm­ten Leben durch Geldleistung statt Sachleistung. Zusammengefasst kos­tet Sie das Persönliche Budget übli­cher­wei­se nur einen Anruf bei uns. Und den Rest über­nimmt der Kostenträger — auch wenn es ein trä­ger­über­grei­fen­des Budget ist aus z.B. Pflegekasse, Sozialhilfeträger oder Integrationsamt.